Zana Ramadani: PRO & CONTRA GesichtsverhüllungsVerbot

FsH Mitstreiterin Zana Ramadani

Seit 1. Oktober ist in Österreich das “Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz” in Kraft. Ursprünglich als Burka- und Niqabverbot geplant, betrifft es aber auch jene, die sich den Schal zu tief ins Gesicht gezogen haben. Beamtshandelt wurden aber auch Maskottchen, etwa jenes der Demokratiewerkstatt des Parlaments. Zu Gast bei TV Sendung„pro&contra“ Dezember 2018 zieht Zana Ramadani, frischgebackene Mutter und Feministin, in den Kampf für Freiheit, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen.

Hier ihr fb statement an diejenigen, die sich über Ihren Vergleich einer Burka mit einem Müllsack in der Sendung „pro&contra“ empört haben:

FSH_Burkafrauen-Zana_Ramadani-fb“Für die, die meinen Vergleich in der Sendung „pro&contra“ nicht verstanden haben!
Natürlich ist ein Vergleich mit einem Müllsack mehr als hart. Aber verdammt nötig, um den Menschen begreiflich zu machen, was es bedeutet, wenn man eine Entmenschlichung der Frau zulässt!
Wenn man einer Frau die Weiblichkeit nimmt, dann nimmt man ihr die Menschlichkeit. Man nimmt ihr die Würde. Man degradiert sie zum Gegenstand.  Und was tut MANN mit Gegenständen? Er benutzt ES, so wie MANN es will. Und wenn ES benutzt und verbraucht ist – dieser Gegenstand-, dann kann MANN ES einfach wegwerfen. Auf den Müll mit dem beschädigten Gegenstand!
Versteht Ihr jetzt, wieso es so wichtig ist es so hart auszudrücken?
Aber wie soll man Euch Relativierer und Propagandisten das sonst noch erklären?
Jeder, der das auf irgendeine Art und Weise rechtfertigt, entschuldigt, „freiwillig trägt“ etc. macht sich an der Entmenschlichung von millionen von Frauen weltweit mitschuldig!
Ihr relativiert und schützt ein blutbesudeltes Gefängnis!!!!”

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ZANA RAMADANI: “Die verschleierte Gefahr: Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen”

FsH Mitstreiterin Zana Ramadani

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»Der Islam gehört nicht zu Deutschland«, sagt Zana Ramadani. »Muslime gehören zu Deutschland – aber nur, wenn sie sich dieser Gesellschaft anpassen.« Doch das kann nicht gelingen, solange die überkommenen Regeln einer vormodernen Religion auf die heutige westliche Welt angewendet werden und muslimische Mütter frauenfeindliche Werte an ihre Kinder weitergeben. Als Tochter einer muslimischen Einwandererfamilie nennt Zana Ramadani Dinge beim Namen, die sich sonst kaum jemand zu sagen traut: »Die muslimischen Frauen herrschen in der Familie. Ihre Töchter erziehen sie zu willenlosen Lemmingen, ihre Söhne zu verwöhnten Machos – und weil diese Hätschel-Machos damit im Leben scheitern, zu den nächsten Radikalen.« In ihrem Buch plädiert Zana Ramadani für eine offene, schonungslose Auseinandersetzung und macht deutlich: Ohne die muslimischen Mütter kann Integration nicht gelingen. Zana Ramadani ist eine der meinungsstärksten islamkritischen Stimmen Deutschlands. Für die engagierte Menschenrechtsaktivistin ist klar: Ein Islam, der den Koran wortwörtlich nimmt und Regeln aus dem Mittelalter einfordert, der Frauen missachtet und junge Männer radikalisiert, der die westliche Kultur und die hier existierenden Gesetze ablehnt, gehört nicht zu Deutschland. Als Tochter einer muslimischen Einwandererfamilie erlebte auch Zana Ramadani Gewalt und Unterdrückung. Schnell lernte sie: Es sind oft die muslimischen Mütter, die in den Familien herrschen, indem sie die frauenfeindlichen Werte, unter denen sie selbst gelitten haben, an ihre Kinder weitergeben. In ihrem Buch macht Zana Ramadani deutlich, dass die Integration von Muslimen in unsere Gesellschaft nicht gelingen kann, solange muslimische Mütter ihre Söhne zu verwöhnten Machos und ihre Töchter zu Gehorsam und Anpassung erziehen. Gleichzeitig stellt sie klar: Wir müssen aufhören, den politischen Islam und die fortdauernde Diskriminierung der muslimischen Frau als kulturelle Eigenart zu verharmlosen, wenn wir unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen wollen.

(III FsH Treffen): VIDEO FsH Pressekonferenz (Protest mit Erfolg gegen Finanzierung von Islamistischen Vereinen / Al-Mustafa-Institut)

28.7.2017
Zum dritten Mal hat sich unsere Initiative von MenschrechtsaktivistInnen, Opfer, Überlebende und Expertinnen F R E I r a u m statt H A R A M k u l t u r am 28.Juli 2017 in Berlin getroffen. Anschliessend gaben wir eine Pressekonferenz:

Nach Protesten distanzierte sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von dem Workshop des islamistischen Al-Mustafa-Institut und forderte dessen Absage

Netzwerkzusammenarbeit und der beherzte Einsatz einzelner Personen und Gruppen haben sich gelohnt.

Allen dafür herzlichen Dank!

Anbei das Video unserer Pressekonferenz vom 28.7.2017 im Haus der Bundespressekonferenz, Berlin.


Am Tag unserer Pressekonferenz gegen die indirekte Förderung eines Workshops des Al-Mustafa-Instituts durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) distanzierte sich das BMFSFJ von dem Workshop und forderte die Beteiligten zur Absage des Workshops auf. Ein erster Erfolg! Von Seiten des BMFSFJ hieß es, es seien schon im Juni erste Proteste eingegangen. Das Ministerium habe reagiert und die Türkische Gemeinde Deutschland, über die die Finanzierung an die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands e.V. (IGS) und das Al-Mustafa-Institut weitergeleitet wurde, aufgefordert, detailliertere Informationen über das Seminar zum Thema “Islamverständnis zwischen Rationalität und Radikalität” einzureichen. Das sei trotz mehrfacher Aufforderung nicht geschehen, was schließlich zu der Absage geführt habe.

Wir haben zu diesem Zeitpunkt keine Information darüber, ob der Workshop trotzdem stattgefunden hat. Das Al-Mustafa-Institut hat uns die Auskunft hierüber auf telefonische Nachfrage am 28.7.2017 verweigert.

Das BMFJFS hatte die Förderung laut eines Artikels in der BILD von Antje Schippmann über das Programm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ bewilligt. In einem offenen Brief von “Freiraum statt Haramkultur”-Mitbegründerin Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland) an Ministerin Katarina Barley (SPD) forderte Ahadi das BMFSFJ auf, sich aus der Unterstützung des mit 18.000 Euro geförderten dreitägigen Workshops zurückzuziehen. Die gleiche Forderung richteten Stop the Bomb und andere Initiativen, nicht zuletzt auch Frauen iranischer Herkunft, an Frau Barley. Diesem Einsatz ist zu verdanken, dass Katarina Barley selbst schließlich auf die Problematik des Workshops aufmerksam wurde, um dann zügig und im Sinne der Proteste positiv zu reagieren.

Darüber hinaus forderte Ahadi die Einstellung jeglicher Zusammenarbeit mit Organisationen, die eine fundamental-islamische Ideologie vertreten und verbreiten. Eine Kooperation mit Verbänden, die vom iranischen Terror-Regime beeinflusst werden und die für frauenverachtende, undemokratische, homophobe, antisemitische und islamistische Ideologien stehen und diese auch hier bei uns verbreiten, sind nicht nur ein Skandal, sondern auch gefährlich. Denn mit einer Zusammenarbeit verhöhnt die Bundesregierung nicht nur die demokratischen Kräfte im Iran, die sich gegen die Kopftuchpflicht, menschenrechtsverletzende Bräuche und Strafen wie Steinigung auflehnen, sondern verrät durch Empfang von und Kooperation mit iranischen Vertretern auch unsere eigenen demokratischen und humanistischen Werte. Werte, die über Jahrhunderte errungen wurden, und die wir auch wieder verlieren können, wenn wir nicht aufpassen.

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Siehe auch Artikel: Nach BILD-Bericht und Protestwelle Familienministerin streicht Geld für Mullah-Seminar

Frauen für Freiheit: “Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel #2 #SaveDinaAli”

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

leider haben Sie nicht auf unseren ersten Brief vor Ihrer Reise nach Saudi Arabien reagiert. Wir haben uns an Sie gewandt, um Sie auf Dina Ali Lasloom aufmerksam zu machen, und Sie gebeten, sich für Dina Ali einzusetzen.

Dina Ali Lasloom wird mittlerweile seit knapp zwei Monaten in Saudi Arabien festgehalten, nachdem sie auf ihrer Flucht auf einem Flughafen in den Philippinen gekidnappt und mit Klebeband gefesselt zurück nach Saudi Arabien verfrachtet wurde. Der Grund für Dina Alis Flucht liegt im saudischen Vormundschaftsystem über Frauen.

In Saudi Arabien unterstehen Frauen der Vormundschaft eines männlichen Verwandten. Ohne die Erlaubnis des Vormundes dürfen sie nicht studieren, arbeiten oder reisen. Sie dürfen nicht alleine ohne einen Mann im Haus leben. Frauen können nicht entscheiden, ob und wen sie heiraten wollen, sie dürfen keine einzige Entscheidung von Geburt bis Tod für sich selbst treffen. Damit sind saudische Frauen Menschen zweiter Klasse, nicht Bürgerinnen, sondern Gefangene in ihrem eigenen Land.

Auch Dina Ali durfte nicht entscheiden, wen sie heiraten möchte. Ein möglicher Grund für ihre Flucht wird in einer Zwangsheirat vermutet. Wir wissen es nicht, denn seit dem 11. April gibt es kein Lebenszeichen von Dina Ali Lasloom.

Sehr geehrte Frau Merkel, Sie sind am 30. April in Vorbereitung des am 7. und 8. Juli stattfindenden G20 Gipfels nach Saudi Arabien gereist. Dort haben Sie sich mit einer Gruppe privilegierter Geschäftsfrauen getroffen und im Anschluss verkündet: „Ich habe eben ein Gespräch mit einer Gruppe von Frauen geführt, die sehr eindrucksvoll gezeigt haben, wie Frauen hier ihren Beitrag leisten. Das Ziel der Agenda 2030 ist, dass 30 Prozent der Frauen im Jahr 2030 berufstätig sind.“

Auch jetzt arbeiten bereits etliche Frauen in Saudi Arabien, es ist durchaus denkbar, dass bis 2030 ein beträchtlicher Anteil der Führungskräfte Frauen sind. Nur werden diese Frauen nicht allein zur Arbeit fahren können, denn Frauen dürfen in Saudi Arabien kein Auto fahren. Frauen können ihren eigenen Arbeitsvertrag auch nicht unterschreiben, denn sie sind, Führungsposition oder nicht, rechtlich unzurechnungsfähig, Menschen zweiter Klasse, die die Unterschrift eines männlichen Verwandten unter jedem Vertrag brauchen. Trotz der Ankündigung des saudischen Königs, das Vormundschaftssystem zu lockern, so dass Frauen wenigstens medizinische Hilfe ohne die Einwilligung eines Vormundes bekommen, hat sich bisher nichts geändert.

Offenen Brief weiterlesen hier

(I FsH Press) Interne Expertenkonferenz mit anschliessender Pressekonferenz: HARAM: ISLAM und FRAUENRECHTE

Interne Expertenkonferenz mit anschliessender Pressekonferenz
Dienstag, 16.5.2017 Pressegespräch ab 16:30 Uhr

PRESSEEINLADUNG

HARAM: ISLAM und FRAUENRECHTE
Frauenrechte in vom Islam geprägten Kulturen – wie wirkt das islamische Frauenbild auf unsere Gesellschaft?
Leitkultur oder Leid-Kultur?

Menschenrechtsaktivistinnen, Überlebende und Expertinnen verschiedener frauenrechtlich engagierter NGOs führen in Berlin ein internes Fachgespräch zum Thema Frauenrechte in islamisch geprägten Kulturen. Dabei sollen Ideen und Vorschläge entwickelt werden, wie angesichts der vielen nach Deutschland Gekommenen mit dem hoch brisanten Thema verantwortlich und menschenrechtlich umgegangen werden kann. Im Anschluss werden einige TeilnehmerInnen ihre Positionen und gemeinsame Ergebnisse der Fachtagung Medienvertretern vorstellen.

Zum Hintergrund. Dina Ali Lasloom wurde auf ihrer Flucht vor Zwangsverheiratung bei einem Zwischenstopp auf den Philippinen der Transit verweigert und sie wurde von dort gegen ihren Willen an Saudi Arabien ausgeliefert, wo ihr der Tod droht. Der Fall hat international für Schlagzeilen gesorgt, trotzdem wurde wenig für Dina Alis Rettung unternommen. Dina Alis Schicksal war für uns der Anlass, grundsätzliche Fragen zu stellen. Frauen werden entführt, gefangen genommen, versklavt, von der eigenen Familie missbraucht, genital verstümmelt, der Ehre wegen ermordet… und der Aufschrei bleibt in Deutschland aus. Wen interessieren die Gefahren, denen Frauen ausgesetzt sind?
Haram ist das neue Jugend-Modewort in Europa, und haram ist ein Verdikt, das für Frauen tödlich sein kann. Wir wollen auf die Gefahren für Frauen aus islamischen Ländern und Kulturkreisen aufmerksam machen und auch die Auswirkungen islamischer Ideologien auf Europa diskutieren.
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Rebecca Schönenbach:”Für Frauen Faust- statt Menschenrecht”

Von FsH Mitstreiterin Rebecca Schönenbach
In islamischen Ländern kämpfen Frauen um ihre Freiheit. Iranische Frauen zeigen sich unverschleiert in sozialen Netzwerken, ein hohes Risiko in einem Land, in dem der Kopftuchzwang rigoros durchgesetzt wird. In den letzten Wochen haben sie Unterstützung von mutigen Männern erhalten, die sich ihrerseits mit Kopftuch an der Seite ihrer unverschleierten Frauen zeigen, um gegen die Zwangsverhüllung zu protestieren. Diese Menschen riskieren Haft, um Freiheit einzufordern.

Wie auch die Frauen und Männer in Saudi Arabien, die gegen das saudische Mündelsystem für Frauen protestieren. Tausende versuchen mit der Kampagne #TogetherToEndMaleGuardianship internationale Aufmerksamkeit auf die Entrechtung zu lenken. Saudische Frauen sind unter die Vormundschaft eines männlichen Verwandten gestellt, wenn es keine Verwandten gibt, übernimmt meist die lokale Moschee die Vormundschaft. Frauen dürfen ohne deren Erlaubnis weder eine Arbeit ergreifen, heiraten, noch reisen, von Geburt bis zum Tod dürfen sie keine relevante Entscheidung über ihr eigenes Leben selbst treffen. Auch gegen die übliche Vollverschleierung begehren Saudis auf. Der ehemalige Vorsteher der gefürchteten religiösen Polizei Saudi Arabiens in Mekka trat mit seiner Frau in einer Fernsehsendung auf. Sie zeigte ihr Gesicht, er erklärte, dass Frauen nicht verpflichtet seien, den Gesichtsschleier zu tragen und im Übrigen auch Auto fahren sollten. Er verlor seinen Job und bekam Todesdrohungen. Dennoch stehen Jawahir und Ahmed Qassim al-Ghamdi öffentlich zu ihren Überzeugungen. . . . .

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