Zana Ramadani’s neues BUCH “Sexismus. Über Männer, Macht und #Frauen” und Richtigstellung Shitstorm – Gauck

Zana Ramadani neues Buch, und ein shitstrom wegen angeblicher Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten. Wie dieser shitstorm zustande kam, darauf geht Zana Ramadani in ihrer Richtigstellung (weiter unten) ein.

Zum Buch: HIER

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RICHTIGSTELLUNG UND HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZU:
SEXISMUS-VORWÜRFE GEGEN EX-BUNDESPRÄSIDENT GAUCK

Nach den Tagen heftigster Anfeindungen und Beschuldigungen, die allesamt gegen meine Person und mein Wirken gerichtet waren, sehe ich mich nun gezwungen, Licht ins Dunkle der „Causa Gauck“ zu bringen.
Am gleichen Tag der Vorstellung meines zweiten Buches „SEXISMUS – Über Männer, Macht und #Frauen“ (28. Februar 2018) erschien der „Berliner Kurier“ mit dem Titel:
„JOACHIM GAUCK – Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten“.

Berliner Kurier-Redakteur hatte – wie in solchen Fällen üblich und wie es auch mit weiteren Journalisten aus den Print-, Radio- und TV-Bereich geschehen ist – mit mir ein Treffen, in diesem Fall ein Vorgespräch für eine mögliche Berichterstattung.

In diesem Gespräch befragte der Redakteur mich expliziert zu meinen Schilderungen meiner Begegnungen mit Herrn Gauck. Mehrfach wurde dabei von ihm in unterschiedlicher Form die Frage gestellt, ob ich Herrn Gauck Sexismus vorwerfe, ob ich sexistisch belästigt worden sei. Mehrfach verneinte ich dies entschieden. Ich hatte das Gefühl, dass mein Gegenüber in Vertretung für den Berliner Kurier darauf aus war, unbedingt eine Sexismus-Vorwurf-Geschichte liefern zu können. Damit konnte und wollte ich nicht dienen.

Seltsam kam mir vor, dass der Berliner Kurier-Redakteur keine Notizen machte. Am Ende des Gespräches verblieben wir, dass mögliche Zitate aus einem Gedächtnisprotokoll mir zur Freigabe vorgelegt werden müssen. Diese hätten im Kern natürlich meine Erklärung zu dem Gauck-Treffen, wie sie übrigens auf Seite 10 meines Buches nachzulesen ist, beinhalten müssen.

Eine Rückmeldung gab es jedoch nicht, so ging ich davon aus, dass der Berliner Kurier nicht über das Buch berichten wird – oder sich aus dem Buch nach bestem Wissen und Gewissen, gemäß der gebotenen journalistischen Sorgfaltspflicht, bedienen wird.

Damit möchte ich feststellen:
Dem Berliner Kurier ist es gelungen, eine reißerische Geschichte in Umlauf zu bringen, indem

1 meine Einordnung der Begegnung im Buch einfach ignoriert wurde
2 meine Aussagen im persönlichen Gespräch mit dem „Berliner Kurier“-Redakteur,

dass ich eben keinen Vorwurf irgendwelcher Art gegen Herrn Gauck erhoben habe oder erheben werde, einfach nicht berücksichtigt wurden

Interessant ist auch, dass der von Herrn Gauck beauftragte Medienanwalt gegenüber der Presse zu (u.a.) folgender Bewertung kam:
„(…) Ebenso wirft sie ihm bei genauer Lektüre des Textes gerade nicht vor, sie unsittlich berührt zu haben.“

Dies ist im am selben Tag (28. Februar 2018) erschienen Artikel über mein Buch in der „Berliner Zeitung“ (auch online) nachlesbar. Interessant: Diese Passage in der Stellungnahme des Anwaltes lässt der „Berliner Kurier“ – ihnen lag diese ebenfalls vor – weg. Der Grund, ganz einfach: Diese Einschätzung des Gauck-Anwaltes hätte die falsche Schlagzeile des „Berliner Kurier“ ad absurdum geführt.

Die „Berliner Zeitung“ richtete den Interview-Focus ebenfalls zunächst auf die von mir im Buch geschilderte Gauck-Begegnung. Bemerkenswert, wie hier beim direkten Vergleich der Berichterstattungen zwischen „Berliner Kurier“ und
Berliner Zeitung“ unsaubere und saubere journalistische Arbeit deutlich werden:

Berliner Kurier“:
„JOACHIM GAUCK – Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten“

Berliner Zeitung“:
Zana Ramadani über #MeToo und Gauck – „Frauen können sich wehren“

Auch die Berliner Zeitung hat mich natürlich zur „Causa Gauck“ befragt. Meine Antworten, auch wenn sie jede reißerische Zeilen-Absicht zunichte machen mussten, wurden korrekt veröffentlicht:
Frau Ramadani, Sie beginnen Ihr Buch mit einer Szene aus dem Schloss Bellevue, in dem Sie eine Begegnung mit dem damaligen Bundespräsidenten beschreiben. Sie nennen Gauck einen „Gentleman“, aber auch einen „Grabscher“. Warum machen Sie das jetzt öffentlich?

Ich hätte damals direkt aus dem Schloss twittern können, wie das manche der Netz-Feministinnen und Politikerinnen machen: Schockstarre! Sexismus! Das habe ich aber nicht gemacht. Ich bin Gauck nicht böse, er wollte mich nicht diskriminieren. Ich habe ihm mit meiner Arbeit als ehemalige Femen-Aktivistin, die ihre Brüste in der Öffentlichkeit blankzieht, ja auch eine Steilvorlage geliefert.

Man kann Ihnen vorwerfen, den früheren Bundespräsidenten zu benutzen, um Ihr Buch besser zu verkaufen.
Ich habe das Beispiel aufgeschrieben, um zu zeigen, wie man auch anders mit Begegnungen mit Männern umgehen kann. Man muss nicht jeden Ton eines alten Mannes an den Pranger stellen. Was mit einer Falschbeschuldigung angerichtet werden kann, darüber schreibe ich natürlich ebenfalls in meinem Buch. Was aus einer Falsch-Nachricht werden kann, belegt dieser unsägliche Fall, der den Ursprung einfach nachvollziehbar in der Berichterstattung des „Berliner Kurier“ findet:

Ohne weitere Recherche, offensichtlich ohne Kenntnisse des Buchinhaltes, bedienten sich weitere Medien bundesweit, sogar in Österreich der falschen „Berliner Kurier“-Schlagzeile.

Die direkten Folgen: Ein Shitstorm gegen meine Person in den sozialen Medien.
Mögliche Folgen: Durch diese unsaubere journalistische Arbeit könnte auch meine Reputation als Frauenrechtlerin und Autorin Schaden genommen haben.

Nach mehreren Gesprächen musste der „Berliner Kurier“ schließlich am Freitag, 2. März 2018, einlenken:
Die Sexismus-Vorwurf-Schlagzeile wurde online geändert:
Joachim Gauck – Aktivistin bezeichnet ihn als „kleinen Grabscher“

Dies ist zwar nicht nett, allerdings gibt es wenigstens wieder, was ich bei meiner Begegnung mit Herrn Gauck empfunden habe – und dennoch daraus keinen Sexismus-Vorwurf gemacht habe.

Ich habe bewusst nicht von „Lügenpresse“, „Fake News“ geschrieben. Ich denke allerdings, dass es nachvollziehbar ist, wenn Leser, die nicht selten auch vorschnell als „Wutbürger“ verunglimpft werden, mit der Glaubwürdigkeit mancher Medien so ihre Probleme haben.

Nur ein Journalismus, der sich an seiner Sorgfaltspflicht hält, hat die Berechtigung, als Journalismus wahrgenommen und gewürdigt zu werden. Für alles andere gibt es andere Bezeichnungen. Wie wäre es mit: Kampagnen-Journalismus
#sexismus #europaverlag #gauck

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HANNAH WETTIG: Das gute Kopftuch

Eine Frau, die ihr Kopftuch schwenkt, ist zum Symbol der derzeitigen Proteste im Iran geworden. Dabei stand ihre Aktion in einem anderen Zusammen­hang. Trotzdem ist es ein passendes Bild.

Die Frau steht auf einem Podest, vielleicht einem Stromkasten, an einer vielbefahrenen Straße in Teheran. Ihr weißes Kopftuch hat sie abgenommen und an einen Stock gehängt, das sie über den Autos hin und her schwenkt. So ist es in einem Video der Online-Kampagne »White Wednesdays« zu sehen, das am 28. Dezember in den so­zialen Medien gepostet wurde – einen Tag vor den ersten großen Protesten gegen steigende Preise und Sozialkürzungen in Mashhad, der zweitgrößten Stadt Irans.
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Die Frau aus dem Film befindet sich inzwischen als lilafarbenes Logo stilisiert auf zahlreichen Solidaritätsbekundungen und in Medienberichten zu der Protestwelle im Iran. Doch bei den Protesten seit Ende Dezember sind kaum Frauen zu sehen, sagen ­Beobachter. Auch auf den in sozialen Medien kursierenden Aufnahmen erkennt man vor allem junge Männer. Im Gegensatz zu den Protesten 2009 und 1999, als Frauen in großer Zahl demonstrierten, seien dies die »am wenigsten weiblichen Proteste der jüngeren Zeit,« sagte etwa Azadeh Moaveni, eine ehemalige Reporterin der New York Times, der US-Zeitschrift Newsweek.

Der Befund scheint plausibel. Während die Proteste 2009 maßgeblich von der iranischen Mittelschicht ausgingen, in der Frauen seit Jahrzehnten eine eher gleichberechtigte Rolle anstreben, gingen bei den derzeitigen Protesten zunächst Menschen auf die Straße, die nicht mehr genug zum ­Leben haben: Arbeitslose, Arbeiter und die untere Mittelschicht. Sie sind konservativer. Zwar gibt es auch in diesen Schichten inzwischen viele Frauen, die gegen ihre Unterdrückung aufbegehren, aber das Abstreifen des obli­gatorischen Kopftuches ist für sie weniger wichtig als für die Frauen der Mittelschicht. . . .

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REBECCA SOMMER: Berliner Flüchtlingshilfe alarmiert über das wahre Gesicht der Zuwanderung

Von Alexander Wallasch

Zum Artikel HIER

Die Treptow-Köpenicker „Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte“ spricht in einem offenen Brief sehr offen über die Probleme ihrer Arbeit, die sich auf eine Gruppe konzentriert: die nicht-säkularen Muslime, in ihren Flüchtlingsheimen die Mehrheit.

Der Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick hat einen eigenen Internetauftritt. Dort werden Besucher sehr freundlich und vielsprachig begrüßt: „Refugees Welcome! – Treptow-Köpenick sagt: Willkommen! Welcome, Benvenuto, Witamy, Добродошао, Dobrodošli, Bienvenida, welkom, Vítejte, Üdvözöljük, Hoşgeldin, Bienvenue, ترحيب, Добро пожаловать, Chào mừng các bạn …“

Aufgeführt sind dort auch neun Not- und Sammelunterkünfte für Zuwanderer. Nun ist Treptow-Köpenick nicht irgendein kleiner Berliner Wurmfortsatz, sondern ein Stadtteil mit in etwa so vielen Einwohnern wie Braunschweig oder fast zweimal Osnabrück. Eine Stadt in der Stadt quasi.

Für Berlin insgesamt ermittelte die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) schon 2016 eine massive Zunahme von Straftaten von Flüchtlingen. Die Zahl der Straftaten von zugewanderten Tatverdächtigen stieg um 25,3 Prozent auf 17.180 Fälle. Hier weit vorne im Ranking Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Selbst der Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer, der gerne um Relativierungen bemüht ist, musste gegenüber der Berliner Morgenpost eingestehen: „Berlin hat die Probleme in besonderer Form.“ Nun gibt es, wie in jeder Stadt mit vergleichbaren Einwohnerzahlen, auch in Treptow-Köpenick eine ganze Reihe ehrenamtlicher, teilweise von Stadt oder Bezirk geförderter Gruppen und Organisationen, die sich mit großem Engagement für Flüchtlinge und Zuwanderer einsetzen. Die Deutschkurse geben, Menschen im Alltag begleiten oder einfach nur Trost spenden, wo sie glauben, dort wäre welcher von Nöten.

Aktiv sind hier schon seit Beginn der Massenzuwanderung Bürger, Rentner, Berufstätige, Studenten und Schüler des Bezirks. Die Hilfeleistungen, die hier ohne Entlohnung angeboten wurden und werden, sind beachtlich – von Informationen über zahnmedizinische Versorgung für Flüchtlinge bis hin zu Infos über Jobangebote.

Aktuell berichteten einige – nennen wir sie: mindestens umstrittene – Portale, die Leiterin dieser Organisation, Rebecca Sommer, hätte entnervt aufgegeben und wolle nach Polen auswandern. Zum Anlass für diese Berichterstattung nahm man ein Interview, das Frau Sommer einer polnischen Zeitung gab und das sich durchaus kritisch mit dem Verhalten einiger Flüchtlinge in Deutschland befasste.

Von Flucht nach Polen allerdings sei nicht die Rede, wie die Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte am vergangenen Dienstag auf ihrer Website öffentlich erklärte. Frau Sommer leite nach wie vor ehrenamtlich die Treptow-Köpenicker Organisation. Bemerkenswert ist hier allerdings ein offener Brief der Gruppe (Juli 2017), der unter der Richtigstellung verlinkt wurde.

Betroffen sind die Frauen

Der Brief richtet sich an alle ehrenamtlichen Helfer, soll aber wohl auch bewusst als Infopapier für jeden Bürger lesbar sein. Er beginnt mit der Information, dass „Anschläge, Messerattacken, Übergriffe auf Frauen“ in der Mehrzahl von meist jungen Männern mit muslimisch-arabischen Hintergrund begangen werden, die auch als Asylsuchende nach Europa kamen. Als ehrenamtliche Helfer müsse man sich mit dieser unangenehmen Tatsache auseinandersetzen. Hinzu kämen hier auch viele persönliche Erfahrungen, die man gemacht hätte. Nicht nur Gute, „sondern derart enttäuschende Erfahrungen, dass (viele Helfer) entmutigt das Handtuch warfen.“ Und man berichtet hier sehr offen, dass das „auch vielen anderen Freiwilligenorganisationen (…) so ergangen“ sei.

Die Helfer der Arbeitsgruppe hätten erlebt, dass Migranten, die lange und intensiv unterstützt wurden, die man sogar schon als Freunde empfunden hätte und die sich erfolgreich integriert zu haben schienen, letztendlich ein anderes Gesicht zeigten. „Darin wurde insbesondere eine frauenverachtende Haltung deutlich, aber auch eine ablehnende Haltung gegenüber ‚Ungläubigen’, die uns alarmiert.“

Die Erfahrungen der letzten Jahre – die persönlichen wie die politisch-gesellschaftlichen – hätten dazu geführt, dass die Gruppe Überzeugungen hinterfragen und über Bord werfen musste. „Wir mussten uns Dinge eingestehen, die uns nicht gefallen und die wir uns lange gescheut haben auszusprechen, da sie allzu leicht als rassistisch bezeichnet werden können.“ Aber man nahm die Herausforderung an. Insbesondere, so der offene Brief, wolle man sich zukünftig kritisch mit der Rolle des Islam in dieser Sache auseinandersetzen. Es seien nicht die Flüchtlinge, mit denen es Schwierigkeiten gibt. „Es ist mehrheitlich eine bestimmte Gruppe, nämlich jene, die dem islamischen Glauben auf eine nicht-säkulare Art anhängen. In unseren Flüchtlingsheimen ist das laut unseren Beobachtungen die Mehrheit.

“Freiraum statt Haramkultur“

Nicht nur die Leiterin selbst, auch einige Ehrenamtliche und Flüchtlinge engagieren sich mittlerweile in einer weiteren Gruppe, die sich selbsterklärend Freiraum statt Haramkultur“ nennt. Hier geht es auch darum, aufzuzeigen, wie frauenverachtend diese Haram-Kultur heute von Muslimen in Deutschland gelebt wird. Wörtlich heißt es in einer Online-Erklärung dieser Gruppe auch: „Als Spiegelbild dazu sehen wir die deutsche Gesellschaft, wo inzwischen die Kritik an frauenverachtender Ideologie allzu oft in die Nähe von rechtem Gedankengut gerückt wird. (…) Wer benennt, dass Frauen vom (politischen) Islam unterdrückt werden, muss fürchten, als rassistisch tituliert zu werden.“

Aber zurück zum offenen Brief. Zwar hätten aufgrund persönlicher negativer Erfahrungen viele Ehrenamtliche entmutigt das Handtuch geworfen, aber man werde mit der Arbeit und Hilfe weiter machen.

Wir wollen uns weiter einsetzen für die Menschen, die hier herkommen und daran mitarbeiten, dass eine Integration gelingen kann. Es gibt viele offene Baustellen, die angegangen werden müssen, wenn die Integration gelingen soll.“ Das ist aller Ehren wert. Integrationshilfe kann nicht verkehrt sein. Denn ohne sie wird es unweigerlich weiter zu Ghettoisierungen und Parallelgesellschaften kommen. Ob die ehrenamtliche Hilfe am Ende wirklich fruchtet, wissen natürlich auch diese Freiwilligen nicht. Aber sie wissen, dass es ohne ihr Engagement auch diese Chance nicht gibt.

Das wollen auch wir hier gerne unterstützen und teilen symbolisch und für unsere Berliner Leser eine Anfrage der Gruppe, die gerade einen Deutsch-Nachhilfelehrer sucht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Möglicherweise findet sich ja auch unter unseren Lesern jemand, der helfen mag in einer Flüchtlingshilfegruppe, die auf so bemerkenswert offene Art und Weise mit andernorts vielfach verdrängten oder einfach nicht thematisierten Problemen rund um so eine ehrenamtliche Hilfe umgeht.

Diskussion TV-Journalist Samuel Schirmbeck

Samuel Schirmbeck hat in den nordafrikanischen Ländern nach eigenem Bekunden die schleichende Radikalisierung des Islam miterlebt. 1990 ging er als ARD-Korrespondent nach Algier. Er erlebte ein Land, das an seinen Stränden von lebenslustigen Frauen in Badeanzügen bevölkert war und eines, das sehnsüchtig auf die Demokratie wartete. Die Islamisten in Algerien und Nordafrika hätten beidem ein Ende gemacht. Die „Ungläubigen“ seien sogar mit dem Tod bedroht worden. Dieses Horrorszenario beschrieb Schirmbeck jetzt auf Einladung der Frankfurter Professorin und Islam-Expertin, Susanne Schröter, während einer sehr gut besuchten Veranstaltung an der Goethe-Universität am Donnerstagabend.

Zum Frankfurter Neue Presse Artikel von DIETER HINTERMEIER HIER

Rebecca Sommer: eine Flüchtlingshelferin wacht auf und warnt vor Islamisierung

Artikel über FsH Mitglied REBECCA SOMMER:

Von Johanna von Bogen  für Oliver Janich –  Zum Artikel HIER

In den letzten Tagen gab es einigen Wirbel und Verwirrung um ein Interview der deutschen Künstlerin und Aktivistin Rebecca Sommer in einer polnischen Zeitung.

Frau Sommer ist laut Wikipedia eine Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin, die insbesondere für die Rechte indigener Völker kämpft. Seit 2013 leitet sie die „Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte“ in Berlin, bei der Ehrenamtliche Flüchtlinge mit Deutschunterricht und Alltagshilfe unterstützen.

Nach anfänglicher Euphorie scheint sich unter den Helfern Frust und teilweise Entsetzen über das Verhalten einer bestimmten Gruppe „Schutzsuchender“ breit gemacht zu haben. Aus diesem Grund gab Rebecca Sommer wohl der polnischen Zeitung besagtes Interview, in dem sie von der schwierigen Situation in Deutschland berichtet und davon, dass sie Menschen kenne, die deswegen nach Polen gehen wollen und dass Polen und Ungarn sogar zu einer Art Inseln der Stabilität in Europa“ werden könnten.

In einem SPUTNIK-Artikel über dieses Interview wurde fälschlicherweise berichtet, dass Rebecca Sommer selbst auswandern, also quasi aus Angst vor Flüchtlingen nach Polen fliehen wolle. Dies wurde auf der Seite der Arbeitsgruppe Flucht+Menschenrechte dementiert und natürlich direkt als „Fake News“ von „rechten Hetzseiten“ bezeichnet.

Rebecca Sommer selbst hat dieses Dementi auf ihrer privaten Facebookseite geteilt (inzwischen wieder gelöscht) und klargestellt, dass sie nicht vorhat, nach Polen auszuwandern. Von den eigentlich entscheidenden Aussagen zur Einwanderungspolitik und Islamisierung hat sie sich jedoch mutigerweise nicht distanziert. Im Gegenteil!

Auf ihren beiden Facebook-Seiten sind unmissverständliche Statements zu ihren Erfahrungen mit muslimischen Flüchtlingen zu finden. Zum Jahreswechsel kündigt sie beispielsweise an:

Mein Dank+Schwur 2018: Ich bin wirklich froh und dankbar, dass ich so unendlich vielen Patriarchen aus der arabisch-muslimischen-Welt so viel geholfen habe und ihnen somit hautnah begegnet bin. So habe ich wirklich gelernt, und einen grossen Schatz an Wissen gesammelt. Ich werde meine Kraft, Talente, und Menschenliebe somit positiv nutzen, um vor ihnen zu WARNEN.“

Kurz später schreibt sie:

„I have always loved all cultures, people and peopleS of the world. But now I must say, one kind of people, one group of people, that follow a certain religion, that are guests in Germany, I don’t like at all. Those that follow such ideology= religion, that are working against us, I want them to return swiftly back home to their countries, and leave mine, and me, alone. Truly, I have learned enough about it these days. Humanism is a gift and a great thing, but with some kind of people, their hate towards women, their disrespect towards us and our values, our way of life is so intense, dark and backwards, you better forget about humanism, and rather build up defense.“

Aus ihrer Arbeit mit indigenen Völkern zieht sie sogar das Fazit: „Eins habe ich ganz sicher gelernt. Du musst dein Territorium verteidigen, dein Land, dein Volk. Sonst wirst du als Volk nicht überleben.“
Rebecca Sommer fb_I have always loved cultures
Sputnik hat sich offenbar also nur bei der nebensächlichen Auswanderungsgeschichte vertan, das Interview der polnischen Zeitung är­ger­li­cher­wei­se falsch wiedergegeben und dies inzwischen richtiggestellt.

Die eigentliche Enthüllung ist offenbar kein Fake: Ursprünglich euphorische Flüchtlingshelfer – bzw. wohl insbesondere Helferinnen – haben nach ihren Erfahrungen mit muslimisch geprägten Männern einsehen müssen, dass ihre Schützlinge weder Integrationswillen noch Respekt oder gar Dankbarkeit für sie übrig haben. Dies wird schon im Juli 2017 von der Arbeitsgruppe in einem offenen Brief ehrlich geschildert:

Die Nachrichten der letzten Zeit wurden zunehmend alarmierend: Anschläge, Messerattacken, Übergriffe auf Frauen. In der Mehrheit stellte sich anschließend heraus, dass es sich bei den Tätern um meist junge Männer mit muslimisch-arabischen Hintergrund handelte, als auch Asylsuchende die nach Europa kamen.

Als Ehrenamtsgruppe, die sich für geflüchtete Menschen einsetzt, müssen wir uns mit dieser Tatsache auseinandersetzen, auch wenn sie uns unangenehm ist.

Hinzu kommen zahlreiche persönliche Erfahrungen, die viele von uns in den letzten Jahren gemacht haben… Auch wir hatten negative Erfahrungen, haben erlebt, dass Menschen, die wir lange und intensiv unterstützt haben, die wir als unsere Freunde empfunden haben und die sich erfolgreich integriert zu haben schienen letztendlich ein anderes Gesicht zeigten. Darin wurde insbesondere eine frauenverachtende Haltung deutlich, aber auch eine ablehnende Haltung gegenüber „Ungläubigen“, die uns alarmiert…

Die Erfahrungen der letzten Jahre – die persönlichen wie die politisch-gesellschaftlichen – führten dazu, dass wir Überzeugungen hinterfragen und über Bord werfen mussten. Wir mussten uns Dinge eingestehen, die uns nicht gefallen und die wir uns lange gescheut haben auszusprechen, da sie allzu leicht als rassistisch bezeichnet werden können.“

Rebecca Sommer hat auch gegenüber Sputnik betont, dass sie weiterhin als Flüchtlingshelferin arbeiten wird. Dies aber wohl mit einem anderen Blickwinkel und Fokus:

„…Aber wir hatten zwei Möglichkeiten: frustriert aufgeben und sich zurückziehen. Oder die Auseinandersetzung auf sich nehmen und weitermachen. Wir haben uns für letzteres entschieden, aber das heißt auch, dass wir uns mit der Frage offen und kritisch auseinandersetzen müssen, was all das mit dem Islam zu tun hat. Denn, das ist sowohl unsere eigene Erfahrung als auch das, was sich aus den Nachrichten herauskristallisiert, es sind nicht die Flüchtlinge, mit denen es Schwierigkeiten gibt. Es ist mehrheitlich eine bestimmte Gruppe, nämlich jene, die dem islamischen Glauben auf eine nicht-säkulare Art anhängen. In unseren Flüchtlingsheimen ist das laut unseren Beobachtungen die Mehrheit.

Einige von uns, allen voran AG F+M Leiterin Rebecca Sommer, engagieren sich mittlerweile parallel für die Initiative „F R E I r a u m statt H AR A M k u l t u r“, die sich gegründet hat, um sich mit den Themen Menschenrechte-Frauenrechte in islamisch geprägten Kulturen zu befassen und die offene Auseinandersetzung damit nicht den Rechten sowie einer überhitzten und oft einseitig geführten Debatte zu überlassen.“

(Hier ein weiterer lesenswerter Erfahrungsbericht einer Helferin: DISKUSSION: AG F+M Ehrenamtliche Irene „Wir müssen uns endlich mit der Realität auseinandersetzen“)

Ihre Kehrtwende und ihren jetzt kritischen Blick auf die Einwanderungspolitik und die Unterdrückung von Frauen und Kindern in der islamischen Welt macht Rebecca Sommer auch in einem Facebook-Post vom Dezember 2017 deutlich:

„End of 2017- Refugee Issues Germany: I recently dealt with THREE forced GIRL CHILD marriage issues. It made an impact on me. One girl-child was sold for 8000 Euro to her „husband“. The other girl was kidnapped. The other child, not sure if sold or kidnapped. All three girls endured a life as sex- and work slaves,… The three girls lived illegally in different households, here among us, in Germany,…

But talking to the press, nobody wants to write about it, it may feed „rassism“. I can only say the following: There are shitty males everywhere, but I do know that forced marriage, under age marriage, kidnapping to force-marry a girl-child or female genital mutilation, does NOT belong to our, to my culture, customs and way of live here in western-Europe…

I realized that WE DO HAVE A PROBLEM with a growing population of folks among us, that find it not only okay to rape, abuse, oppress and belittle female human beings, children included, no, it is all right and normal for many of them, based on their believe system (+ religion), culture and customs. I do not want this kind of culture nor „religion“ around me, I don’t feel „enriched“ by having them around me…

I had enough. Truly. I am done with my former believe in human-law, my trust that time, TIME and living within our society will change the „headscarf within their minds“. No. I woke up…

A society where women are broken, is a society I do not want to live within. You? So shame on all these german/european politicians, some even females = you evil traitors, that want to lower marriage age to appease male muslim-world within German world, or people like the Junge Union, that want to change laws to allow polygamy. That want to grant the misogynistic symbol of women oppression (headscarf) into our schools and civil service.“

Nach dem Artikel bzw. der Richtigstellung hat Rebecca Sommer nun Sputnik ein Interview gegeben, ihre Aussagen nochmal bestätigt und ergänzt:

„Ich habe den Eindruck, dass in Europa Interessen am Werk sind, denen es daran liegt, „EIN Europa“ zu kreieren. Keine Nation, keine Gruppe, weder Italiener, Franzosen, Deutsche oder Polen können sich erhalten, wenn sie sich nicht auf eine vernünftige Weise, nach ihren Geboten und Interessen abgrenzen.“

REBECCA SOMMER: So schaffen wir es eben nicht!

Interview mit Rebecca Sommer
Von Natalia von der Osten-Sacken, für Euroislam
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N.O-S.: Rebecca, Du hast viele Jahre mit Flüchtlingen und Immigranten gearbeitet, du bist eine bekannte Menschenrechtsaktivistin. Schon Jahre vor der großen Migrationswelle im Jahr 2015 warst Du eine Person dafür bekannt sich für die unbegrenzte Aufnahme dieser Personen in Deutschland einsetzte. Was beeinflusste die Wandlung deiner Ansichten?

R.S: Ich habe mich nie für das „unbegrenzte“ Aufnehmen von Migranten eingesetzt, das geht ja gar nicht, dass ein Land unbegrenzt aufnimmt. Ich bin Humanistin und Menschenrechtlerin. Die ersten Jahre glaubte ich, dass die Menschen, die hierherkommen, wirkliche Füchtlinge sind, froh in Sicherheit zu sein, und daher den Willen haben werden, sich hier anzupassen und sich zu integrieren. Aber mit der Zeit, Stück für Stück, kam das böse Erwachen. Die Gründe dafür waren so facettenreich, dass ich einfach nicht mehr meine Augen verschließen konnte.

Sicherlich war einer der Wendepunkte, wie bei vielen von uns, Silvester 2015 in Köln. Da musste ich mir letztendlich eingestehen, das dieses Verhalten zu der überwältigender Mehrheit der Muslime, mit denen ich zu tun hatte, passt. Das war der Moment, wo ich mir sagte: „Rebecca, Du musst jetzt die Notbremse ziehen, alleine schon als Frauenrechtlerin, mit meiner kollektiven Verantwortung als Frau“. Ich versuchte bis dahin, vor mir die sich immer wiederholenden Verhaltens- und Gedankenmuster, ihre Weltanschauung, die auf ihrer Religion, dem Islam, und ihrer Kultur basieren, irgendwie zu rechtfertigen, z. B damit, dass sie eben neu sind. Und ich glaubte, dass diese mittelalterlichen Ansichten sich mit der Zeit ändern werden. Ich vertraute sehr auf unsere freiheitlichen, gleichberrechtigten europäischen Werte, und ich glaubte naiv, dass jeder Mensch sich für sie begeistern und sie übernehmen werde.

Aber ich musste mir, mich in meinem Ehrenamtsumfeld um- und sich wiederholende Erlebnisse über die Jahre mit ansehend, eingestehen, dass, sobald es muslimische Geflüchtete betrifft, diese mit ganz anderen Werten groß geworden sind; dass sie seit ihrer Kindheit einer Gehirnwäsche unterzogen und mit dem Islam indoktriniert wurden und mit Hochmut und Arroganz auf uns Ungläubige herabschauen. Ich nenne es “das Kopftuch im Kopf”. Zusätzlich, wenn sie hier ankommen, geraten viele in die Fänge von fundamentalistischen Imamen, dem politischen Islam (importiert aus der Türkei, aus Saudi-Arabien, Iran etc.), was sie noch in ihrem Fundamentalismus bestärkt und ihnen verbietet, sich mit uns Ungläubigen und unserer Lebensweise zu mischen, unsere Weltanschauung und Wissenschaften anzunehmen, worüber der deutsche Staat schon überhaupt keine Kontrolle mehr hat.

Ein Beispiel, was mir half meine Augen zu öffnen geschah 2016, als ich die Wahrheit über eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen erfahren musste, die ich schon länger begleitete. Sie gehörten inzwischen zu meinem Freundeskreis. Ich half ihnen durch ihre Asylverfahren, regelte ihre Behördenangelegenheiten, besorgte ihnen Wohnungen, Möbel, Computer, Fahrräder, Bekleidung, Ausbildung, Kurse, Arbeit, Stipendium, und opferte unzählige Stunden von meiner Privatzeit für viele einzelne Fälle. In einem bestimmten Moment habe ich schließlich bemerkt, dass diese Leute mit mir ein falsches Spiel, also Taqiyya spielten. Sie haben mich getäuscht, und ich wurde meinerseits enttäuscht. Ich wurde allerdings von arabischen und kurdischen Menschen genau vor dieser muslimischen Taqiyya Täuschungsstrategie gewarnt, von Menschen, die nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern gerade auch vor Muslimen fliehen mussten, aber ich wollte nicht auf sie hören. Und plötzlich ist es rausgekommen, dass diese Leute, für die ich alle Probleme gelöst hatte, die mit mir gegessen, gelacht und getanzt haben, die weder beteten noch in die Moscheen gingen, Ramadan nicht einhielten und über fundamental religiöse Muslime lachten, mich hinter meinem Rücken und in meinem Garten sitztend, eine„deutsche dumme Nutte“ nannten.

Das hat mir nicht nur sehr weh getan, weil ich gerade ihnen, denen ich Retterin, Freundin, Schwester und Mutter war, wirklich vertraute, sondern es hat mir einen weiteren Anstoß zur Besinnung gegeben. Denn sie waren ein gelebtes Beispiel und Hoffnung für eine gelingende Integration und auch auf Freundschaft zwischen westlich orientierten und arabisch-muslimischen Menschen. Ich habe ihnen nichts als geholfen, sie geschützt und gestützt und echte Freundschaft geschenkt. Sie mit offenen Armen in Deutschland willkommen geheissen – und als Dank wurde ich von ihnen in Worten, Gedanken und Taten beschmutzt.

In der Zwischenzeit habe ich mir Ordner mit den Fakten all jener Fälle, die ich je bearbeitet habe, angelegt, und ich beobachte den Werdegang von Flüchtlingen die ich begleitet habe, oder immer noch begleite, viel kritischer und genauer, aber auch die Fälle der anderen Ehrenamtlichen. Leider haben viele engagierte Ehrenamtliche wegen ähnlicher Erfahrungen inzwischen das Handtuch geschmissen. Die, die neu hinzukommen, sind dann wiederum oft so naiv, wie ich es einmal selber war. Aber im Gegensatz zu dem, was uns in den Medien erzählt wird, kommen gar nicht mehr so viele Ehrenamliche hinzu; andere, die schon lange dabei sind – so wie ich –, viele haben sich inzwischen institutionalisiert und machen Geld mit ihrem Engagement. Von denen wird man von einer Desillusionierung nichts erfahren, es wäre nicht in ihrem Interesse.

N.O-S.: Und was ist dabei herausgekommen?

R.S: Viele arbeiten immer noch nicht, sprechen immer noch kaum Deutsch, verbleiben unter sich, haben kaum oder gar keine deutschen Freunde. Andere wurden zu Straftätern. Oder sie radikalisierten sich. Oder man findet später heraus, dass sie Al-Nusra- oder ISIS-Kämpfer waren, die diese Organisationen immer noch bewundern. Es gibt zwar auch viele Ausnahmen, sie arbeiten, sprechen Deutsch, aber das Kopftuch im Kopf, die Überheblichkeit, sich als Muslime als was Besseres zu sehen, diese unsägliche Überheblichkeit uns gegenüber, verbleibt trotzdem bei den Meisten! Inzwischen habe ich jegliches Engagement, die Lust zur Ehrenamtsarbeit mit diesen muslimischen, dem Patriarchat fröndenden Leuten verloren.

Jetzt erkenne ich, wie sie ticken. Ich führe die angefangenen Fälle zwar weiter, nehme aber nur noch neue Fälle auf, wo es sich meiner Ansicht nach um wirkliche Flüchtlinge handelt, die einen Grund haben, in unseren säkularen Staat zu kommen, wo Frauen und Männer per Gesetz gleichberechtigt sind, wo Schweinefleisch gegessen wird, wo wir sogar nackt am Strand sitzen dürfen. Diese Freiheit ist kostbar und sehr verletztlich. Wenn man nur bedenkt, wie viele Menschen plötzlich hierher kommen, die ein Kopftuch im Kopf tragen, und alleine schon durch ihre Masse hier alles verändern! Das sehen wir ja schon jetzt. Jetzt bin ich sehr vorsichtig und extrem misstrauisch geworden. Alle anderen sollten besser in einem muslimischen Land Asyl bzw. Arbeit und ein besseres Leben suchen, anstatt zu versuchen, uns ihre frauenfeindlichen, mittelalterlichen Werte aufzuzwingen und damit auf lange Sicht uns allen zu schaden.

Daher helfe ich jetzt vor allem Frauen und religiösen Minderheiten, die aus muslimischen Ländern flüchten müssen: politischen Flüchtlingen, Journalisten, Muslime, die ihrem Glauben abgeschworen haben und deshalb verfolgt werden. Und ich helfe ganz besonders gerne Frauen. Da sind einige, die sich jetzt mit ihrer neuen finanziellen Sicherheit, die sie hier in Deutschland genießen, von ihren Ehemännern trennen wollen. Sie wurden zwangsverheiratet und mussten ein Leben lang diesen Mann, den sie innerlich hassen, mit einem Lächeln bedienen. Es gibt viel psychologische Gewalt und Vergewaltigung in diesen muslimischen Ehen. Die Frau hat keinen Menschenwert, sie ist Sexobjekt und keine Parnerin, sie ist Arbeitstier und Gebährmaschine. Das ist ihre Aufgabe als gute Muslima. So, wie die meisten Muslime keine Achtung vor uns haben, so haben sie keine Achtung vor ihren Frauen. Nicht alle natürlich – ich kenne da auch ganz süße Paare, aber doch die meisten. Das gilt auch für viele muslimischen Passdeutschen. Die Anleitung dazu gibt der Islam. Deshalb warne ich jetzt davor. Ich habe genug gesehen, gehört, erlebt. Ich habe meine Fakten…..

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ZANA RAMADANI’s BUCH: Sexismus Über Männer, Macht und #Frauen

FsH Mitglied  Zana Ramadani

Im Februar beim Europa Verlag, das neue Buch von  Zana Ramadani: Die ungeschminkte Wahrheit über #MeToo: Warum wir endlich ehrlich über Sexismus sprechen müssen.

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Das Buch kann hier bestellt werden

Seit Wochen erhitzt die Kampagne #MeToo die Gemüter. Mitte Oktober von US-Schauspielerin Alyssa Milano ausgelöst, fordert der Hashtag Frauen auf, offen über sexuelle Belästigung und Vergewaltigung zu berichten. Seitdem haben unzählige Frauen weltweit bekannt, in der Vergangenheit sexuell drangsaliert worden zu sein. Auch Bestsellerautorin und Feministin Zana Ramadani hat bei deutschen Männern einiges erlebt – von eindeutigen Angeboten bis hin zu Übergriffen durch namhafte Politikergrößen. In ihrem neuen Buch spricht sie Klartext über den Sexismus vieler Männer, geht aber auch mit dem Aktionismus mancher #Feministinnen hart ins Gericht.
Unmissverständlich macht Zana Ramadani deutlich: »Vergewaltigung und andere sexuell motivierte Attacken müssen härter bestraft werden.« Dennoch warnt sie eindringlich vor einer einseitigen Debatte zugunsten von Frauen: »Wir dürfen nicht jeden dämlichen Spruch eines senilen alten Mannes an den Pranger stellen. Die Neigung, jedes missglückte Kompliment zu sexueller Gewalt zu stilisieren, verhöhnt die tatsächlichen Opfer und bremst den Fortschritt auf den wirklichen Problemfeldern des Geschlechterkampfes wie der Gleichstellung der Frau in der Arbeitswelt.« In ihrem Buch plädiert sie für eine schonungslos ehrliche Diskussion und macht deutlich, warum ein digitaler Aufschrei der Frauen nicht genügt und auch Männer Opfer von Sexismus werden können.