JAKLIN CHATCHADORIAN: Was Lidl mit prügelnden Tschetschenen und Frauenbadetagen zu tun hat

Wie unser Staat zusehends auch mit vermeintlich „friedlichen“ Mitteln islamisiert wird

Von Jaklin Chatschadorian für die Jüdische Rundschau

„Den Islam“ gibt es nicht. Der moderne, differenzierende Demokrat verkündet, es gäbe Facetten des Islam, ebenso wie jeder anderen Religion, und es gäbe ihren Missbrauch. Das mag so sein. Nun wäre es jedoch absurd, durch die Kulisse von Facetten einer Religion dieser die gemeinsame, identitätsstiftende Funktion zu nehmen.

Das Bekenntnis zu einer bestimmten Religion ist der öffentliche Ausdruck des persönlichen Glaubens ebenso wie die Einordnung der eigenen Person zu dem dazugehörigen Kollektiv der Gleichgläubigen.
Mit ihnen teilt man die zentralen Glaubensinhalte, übt die gleichen Zeremonien und Riten aus, feiert die gemeinsamen Glaubensfeste und grenzt sich damit zu anderen Religionen ab. Innerhalb einer Religion gibt es selbstverständlich immer verschiedene Meinungen darüber, wie bestimmte Einzelfragen der Heiligen Schriften ausgelegt und verstanden werden sollen. Diese vielfältigen Untergruppen innerhalb einer Religion, die Konfessionenvielfalt, ist nicht nur dem Islam eigen, sondern auch dem Christen- und Judentum.

Anders als bei den Glaubensgemeinschaften der Juden und Christen, werden im Islam bestimmte muslimische Einzelpersonen oder Organisationen von einzelnen Mitgliedern der Umma, vorzugsweise in politischen Diskussionen, formfrei und ohne den Anspruch von den Betreffenden oder von anerkannten Institutionen oder hohen Geistlichen gehört zu werden, exkommuniziert.

Die eigentliche Chuzpe liegt hier weniger in der Akzeptanz einer systemstabilisierenden Selbstjustiz (Vigilantismus). Erstaunlich ist vielmehr Umstand, dass gerade jene Gläubigen, die eine strenge, wörtliche Auslegung der eigenen, heiligen Schrift bevorzugen, die Orthodoxen, von denen, die selbst diese Regeln weniger streng befolgen, der sog. friedlichen Mitte der Umma, politisch exkommuniziert werden.

Ein guter Grund sich diese sogenannte „friedliche Mitte“ inmitten unserer Gesellschaft und den bei uns gelebten Islam näher anzuschauen.
Hier gibt es in einem ersten Schritt zwei zu differenzierende Lager: Die politische Vertretung des Islams in Deutschland und die einfache Bevölkerung muslimischen Glaubens.

Der Islam hat kein Oberhaupt und damit keinen Ansprechpartner
Der Islam hat kein führendes geistliches Oberhaupt und damit auch keine einzelne feste Autorität als Ansprechpartner für Muslime oder Außenstehende. Es existieren Theologen, die man um Rat fragen kann und bestimmte anerkannte Rechtsschulen, denen unverbindlich ein bestimmter Geltungskreis zugesprochen wird. . . .

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JAKLIN CHATCHADORIAN: Die hiesige Islam-Verharmlosung ist blanker Rassismus

“All dies wissend geht im Westen eine die Scharia in ihren Grundsätzen befürwortende, radikale Toleranz ungehindert ihren eigenen Weg eines pervertierten Laissez-faire.
Für sich selbst und die eigene Gemeinschaft lehnt man als moderner deutscher Weltbürger jede Bildungsverweigerung, die Benachteiligung von Frauen oder den Verzicht auf Wein als Kulturgut ab.
Man (über-)fördert die eigenen Kinder mit nachmittäglichem Geigen- und Klavierunterricht, nachdem man diese bestenfalls von einer deutsch-englischen oder deutsch-spanischen, binationalen Schule abgeholt hat und sie am Wochenende in den Tennisclub fährt, während man sich im politischen Gespräch bzw. in der kommunalen Politik dafür einsetzt, dass der rückschrittliche „Südländer“ seiner Tochter den, das Kind zum Sexualobjekt erklärenden, Burkini ebenso aufdrängen darf wie man ihm gestattet, der Lehrerin im Elternabend die Hand zu verweigern, damit dieser sich nicht mit sexuellen Gedanken versündigt.”

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Nicht nur wir, sondern auch arabische, türkische und persische Religionsgegner sind Opfer des europäischen Islam-Appeasements

Von Jaklin Chatschadorian

Der Schleier fällt auf den Boden. Nicht nur das Gesicht einer langhaarigen, jungen Frau ist zu sehen, sondern auch ihr goldbestickter Büstenhalter, ihr Bauchnabel, der ein Eigenleben zu führen scheint, ein glitzernder Rock, nackte Füße. Auch ein Mann steht auf der Bühne. Er besingt ihre Schönheit und seine Liebe zu ihr.

Raqs Sharqi. Der klassisch orientalische Tanz der arabischen Welt stammt aus Ägypten und hat über verschiedene Modernisierungen auch den Weg in die Nachtclubs von Damaskus, Beirut und Istanbul als Begleitung zu alkoholischen Getränken erreicht. Heute ist in der Türkei ein gesalzenes Joghurt-Wasser-Gemisch Nationalgetränk, das es strafbewährt nicht zu beleidigen gilt.

Ortswechsel. Eine urbane Szene aus einer alten Fotographie, archiviert in der Bibliothèque nationale de France. Es zeigt drei junge, lachende Frauen allein auf der Straße. Sie tragen Minirock und hohe Schuhe zu ihrem offenen Haar. Afghanistan 1972, vor Taliban und Scharia.

Auch aus dem Maghreb, dem Iran oder Pakistan gibt es alte Bilder aus einer säkularen, freien Welt. Frauen, die studierten, geschlechtergemischte Gruppen junger Menschen auf offener Straße, Familienfotos in Badehose und Bikini. Bilder, die zum Beispiel stolze Sportlerinnen einer nationalen Basketballmannschaft oder Krankenschwestern in adretter Uniform zeigen.

Beim Betrachten solcher Bilder drängt sich vor allem eine Frage auf: Wie weit wären die Gesellschaften des Orients, wenn nicht die Freiheit des Individuums durch die Scharia, die Gesellschafts- und Rechtsordnung des Islam, ersetzt worden wäre? Ein italienisch angehauchtes Libyen, ein spanisch-orientalisches Marokko oder ein nach skandinavischem Muster gestrickter, frauenfreundlicher Irak?

Ja, es gab eine wunderbare Zeit zwischen den Kriegen des Abū l-Qāsim Muhammad ibn ʿAbdallāh ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quraschī und denen des IS und der Taliban heute, ebenso wie eine Zeit ohne Staatsoberhäupter wie Erdogan und Rohani. Die arabische, türkische und persische Kultur z.B. existierten eine sehr lange Zeit ohne bzw. neben dem Islam, fernab von der heute für modern erklärten Notwendigkeit einer sogenannte „Reform“.

Die persische Kultur ist 2.500 Jahre alt
Die persische Kultur etwa reicht über 2.500 Jahre zurück und ist damit ein entscheidendes Stück älter als die Religion des Islam. Trotz der Übermacht der Religion im Alltag, angefangen von der Verschleierungspflicht für Frauen bis zur Isma, der Sündlosigkeit und Unfehlbarkeit aller religiösen Oberhäupter, gibt es kulturelle, islamunabhängige Aspekte, die das Bewusstsein der Bewohner und die Geschicke des Landes immer noch prägen. Die Lehren des Zarathrusta, einem Priester aus dem zweiten Jahrhundert vor Christi, prägen die Vorstellungen der Iraner von Gastfreundschaft. Das Wissen über das persische Königtum schaffte ein patriotisches Gefühl gegenüber der eigenen Bevölkerung, Geschichte und Kultur, losgelöst von religiösen Aspekten.

Religiöse Bildung ist im Islam oft mehr wert als wissenschaftliche Bildung
Die islamische Revolution verdrängte die säkulare Gesellschaft, die den islamischen Aspekt der persisch-iranischen Identität ausgewogen auszuleben bzw. kleinzuhalten wusste. Für die berufliche Karriere des Individuums ist die vorhandene Bildung des Kandidaten nur noch von nachrangiger Bedeutung. Der islamische Klerus, unfehlbar in seinen Entscheidungen, sitzt an den Schalthebeln der Macht. Frauen in Führungspositionen hat es regelmäßig nicht zu geben, um das paternalistisch-autoritäre Führungssystem nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die persönliche Qualifikation der Frau darf religiös bedingt nicht in den Wettbewerb mit Männern treten.

Im Kalifat des Osmanischen Reiches hatte lediglich die religiöse Bildung einen hohen Stellenwert. Man erklärte die Kenntnisse zur Überlieferung der Prophetentraditionen zum Privileg und überhöhte diesen Bereich gegenüber der Bildung in Bereichen wie der Architektur, der Mathematik oder des produktiven Handwerks. Ähnlich zu beobachten ist diese Überhöhung religiösen Wissens in der heutigen, sogenannten Neuen Türkei, wenn sich die Politik dafür ausspricht das Fach „Dschihad“ gesondert neben dem Religionsunterricht einzuführen und gleichzeitig die Evolutionstheorie aus den Lehrplänen zu streichen.

Boko Haram, die terroristische Vereinigung aus Nigeria, geht genau denselben Weg. Man setzt sich ein für die Einführung der Scharia unter gleichzeitigem Verbot westlicher Bildung.

Mädchen werden in eine brennende Schule zurückgescheucht
Saudi Arabien, 2010. Das saudische Erziehungsministerium entscheidet sich, acht Jahre nach einem Großbrand in einer Mädchenschule, für die Aufhebung einer strengislamischen Regelung. Seinerzeit hatten die Wächter der islamischen Religionspolizei Saudi-Arabiens Schülerinnen scharia- bzw. gesetzeskonform daran gehindert, das brennende Gebäude zu verlassen, weil sie keine Kopftücher und langen Gewänder trugen. Augenzeugen berichteten von geschlagenen, zurückgedrängten Kindern.

All dies wissend geht im Westen eine die Scharia in ihren Grundsätzen befürwortende, radikale Toleranz ungehindert ihren eigenen Weg eines pervertierten Laissez-faire.

Für sich selbst und die eigene Gemeinschaft lehnt man als moderner deutscher Weltbürger jede Bildungsverweigerung, die Benachteiligung von Frauen oder den Verzicht auf Wein als Kulturgut ab. Man (über-)fördert die eigenen Kinder mit nachmittäglichem Geigen- und Klavierunterricht, nachdem man diese bestenfalls von einer deutsch-englischen oder deutsch-spanischen, binationalen Schule abgeholt hat und sie am Wochenende in den Tennisclub fährt, während man sich im politischen Gespräch bzw. in der kommunalen Politik dafür einsetzt, dass der rückschrittliche „Südländer“ seiner Tochter den, das Kind zum Sexualobjekt erklärenden, Burkini ebenso aufdrängen darf wie man ihm gestattet, der Lehrerin im Elternabend die Hand zu verweigern, damit dieser sich nicht mit sexuellen Gedanken versündigt.

Der Widerspruch, über den man besser nicht spricht
Unter dem Deckmantel einer falschen Liberalität und Emanzipation setzt man sich gegen jede gefühlte Diskriminierung von Frauen ein, gern auch unter Missachtung grundlegender Sprachregelungen wie etwa im Falle des generischen Maskulinums, während man gleichzeitig Werbung mit Hijab, einem Stück Tuch, das Frauen als ehrbare Sexualobjekte kennzeichnet, befürwortet.

Während man jede Kritik an rassistischen oder rückständigen Inhalten des Islams unter dem marketingtechnisch gut finanzierten, erfolgreichen Kampfbegriff der „Islamophobie“ untersagt, stört man sich mitnichten an der rassistischen, Diskriminierung empfehlenden und empfindlich Missachtung ausdrückenden Kennzeichnung von Nichtmuslimen als Ungläubige. Während belanglose Meldungen von Einzelpersonen zur Zensur nach dem sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz führen, fällt der unter Kapitel 2 eines von Muslimen – unter Missachtung des Grundrechts auf Religionsfreiheit – für alle heilig erklärten Buches veröffentlichte Text, der sich für die Vertreibung, Verfemung, Verfluchung und Tötung von Andersdenkenden ausspricht, unter den Schutz des Art. 4 GG (Grundrecht auf Religionsfreiheit).

Diese Widersprüche werden bereitwillig hingenommen. Mehr noch: Wehe dem, der hier einen Widerspruch sieht. Er wird zum Ketzer erklärt.

Der Islam steckt Arabern, Türken und Persern nicht „in den Genen“
Dem Muslim, selbst dem liberalsten seiner Zunft, hingegen wird per politischer Überkorrektheit der ihn (und jeden anderen) begrenzende Islam „genetisch“ angeheftet – dies ist nichts anderes als blanker Rassismus. Aus dem Iraner, dem Pakistani und dem Algerier wird der Muslim. Seine nationale, ethnische Herkunft verliert – durch den Islam ebenso wie durch den gefühlten Weltbürger Europas – zugunsten einer absoluten Idee an Bedeutung. . . .

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HANNAH WETTIG: Der Grund für Genitalverstümmelung

Hannah Wettig für Jungle.World

Der Islam ist eine wunderbar konsequenzfreie Religion. Dicke Bücher wurden geschrieben, wie die katholische Beichte unsere Sexualität beeinflusst, wie Luther unser Mutterbild prägt, was der Calvinismus zum Kapitalismus beigetragen hat. Mit dem Christentum hat also offenbar recht viel etwas zu tun. Dabei steht vom Kapitalismus gar nichts in der Bibel, auch nichts von Mutter-Kind-Bonding, nicht einmal von der Beichte.

Ganz anders beim Islam: Schlagende Ehemänner, Sklavinnen, Kreuzigungen, Judenhass – steht alles im Koran. Hat aber nichts mit dem Islam zu tun.

Das hat gerade sogar Die Welt festgestellt. Es ging um weibliche Genitalverstümmelung. Die Welt zitiert: Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) widerspricht Vermutungen, die Genitalverstümmelung sei eine gängige Praxis in islamischen Ländern; die Religion werde oftmals nur als Grund „vorgeschoben“.

Aha: „Als Grund vorgeschoben“. Das heißt doch so viel, dass die Leute, die ihren kleinen Mädchen die Klitoris und noch mehr wegschneiden, sagen, dass sie das machen, weil der Islam das verlange. Soviel ist dann wohl auch der DSW klar: Man kann ihr nicht vorwerfen, sie kenne die Studien zum Thema nicht. Dort wo weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird, geben zwischen 60 und 99 Prozent der muslimischen Befragten an, dies sei eine islamische Pflicht. Christen und Juden, die in manchen Gegenden auch weibliche Genitalverstümmelung praktizieren, geben nicht an, dass sie das aus religiösen Gründen täten.

Will man diese brutale Praxis bekämpfen, ist es wichtig diese Debatten zur Kenntnis zu nehmen. Es liegt auf der Hand, dass Muslime nicht einfach aufhören das zu glauben, was sie glauben, weil eine deutsche Stiftung der Meinung ist, ihre Religionsgelehrten hätten keine Ahnung von der Religion.

Der Grund dafür ist einfach: In den Schriften dieser Religionen gibt es keinen Hinweis darauf, dass man Mädchen etwas wegschneiden soll. Im Islam gibt es den.

Schneide nicht zu viel

In der Hadith-Sammlung Sunan Abu Dawud sagt der Prophet Mohammed einer Beschneiderin: „Komm näher, ich zeige Dir, wie man es macht. Schneide nicht zu viel. Das lässt die Frau erröten und ist besser für den Ehemann.“ In einer anderen Hadith spricht die Prophetenfrau Aisha über Sex mit der Umschreibung „die zwei beschnittenen Geschlechtsteile, die sich treffen“.

Hadithe sind Erzählungen über das Leben des Propheten. Es gibt davon einige hunderttausend und nicht alle davon gelten als echt oder “authentisch“. Die verschiedenen Rechtsschulen haben unterschiedliche Ansichten dazu, welche echt sind. Aber alle islamischen Theologen greifen auf Hadithe zurück, um religiöse Regeln zu begründen. Wer behauptet, dieses oder jenes stünde nicht im Koran und habe deshalb nichts mit dem Islam zu tun, hat offenbar keinen Schimmer von islamischer Theologie. . . .

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PAUL NELLEN: Deutschlandfunk: Einer kam durch

Alle Augen waren am gestrigen Freitag in den deutschen Medien auf Martin Schulz und auf den selbstverursachten Sturz des SPD-Himmelsstürmers gerichtet. Währenddessen nutzte ein weithin unbekannter Professor aus dem estnischen Tallinn die Gunst der Stunde, um, zusätzlich überlagert vom närrischen Treiben in weiten Teilen der Republik, in der freitäglichen Sendereihe „Koran erklärt des Deutschlandfunks hemmungslose Islamophobie zu verbreiten.

Wo sonst einfühlsame Koran-Auslegungen für religionsdialogisch gestimmte Hörer vorgestellt werden, übertrug das Kölner Funkhaus auf einmal Worte, die sonst nur aus dem neu zusammengesetzten Bundestag an die Öffentlichkeit dringen – oder von der politischen Peripherie, wo rechte Hetzer und deutsch-muslimische Verfassungsfundamentalisten sich „Guten Morgen“ sagen:

„Die Diskriminierung anderer Religionen zieht sich wie ein roter Faden durch die islamische Geschichte“… „Der Islam kennt keine religiöse Toleranz, sie ist ein Wunschbild des Westens“, verkündete Professor Jastrow aus dem fernen Tallinn über die Ätherwellen vom Rhein. Er meinte es tatsächlich ernst.

Schlimmer noch: Der Gelehrte zählte sogar Beispiele auf für ein seit Jahren umgehendes Gerücht, das mit „Is-” beginnt und mit „-lamisierung“ endet, ohne freilich das Fakewort selbst zu nennen. Der Freitagsprediger geriet dabei selber zum Hassprediger, zum Ankläger gegen westlich-christliches Appeasement:

„Immer häufiger“ zeige sich eine „vorauseilende Unterwürfigkeit, mit der in Europa christliche Positionen geräumt werden. Vielerorts werden in der Öffentlichkeit keine Christbäume mehr aufgestellt, in der Schule werden keine Weihnachtslieder mehr gesungen, und als bisheriger Höhepunkt legten zwei deutsche Bischöfe auf dem Jerusalemer Tempelberg ihre Kreuze ab, um den muslimischen Hausherren ‚ihren Respekt‘ zu bezeugen.“

Anklage, statt wie gewohnt Auslegung. Jecke Töne aus dem seriösesten Funkhaus Deutschlands? Hoffentlich nur eine einmalige geschmacklose Entgleisung. Es ist eben Karneval am Rhein.

Und wie wir die Kölner kennen, so gilt ganz sicher auch in diesem Fall wieder spätestens ab nächste Woche die alte Regel: Am Aschermittwoch ist alles vorbei…
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Zana Ramadani’s neues BUCH “Sexismus. Über Männer, Macht und #Frauen” und Richtigstellung Shitstorm – Gauck

Zana Ramadani neues Buch, und ein shitstrom wegen angeblicher Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten. Wie dieser shitstorm zustande kam, darauf geht Zana Ramadani in ihrer Richtigstellung (weiter unten) ein.

Zum Buch: HIER

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RICHTIGSTELLUNG UND HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZU:
SEXISMUS-VORWÜRFE GEGEN EX-BUNDESPRÄSIDENT GAUCK

Nach den Tagen heftigster Anfeindungen und Beschuldigungen, die allesamt gegen meine Person und mein Wirken gerichtet waren, sehe ich mich nun gezwungen, Licht ins Dunkle der „Causa Gauck“ zu bringen.
Am gleichen Tag der Vorstellung meines zweiten Buches „SEXISMUS – Über Männer, Macht und #Frauen“ (28. Februar 2018) erschien der „Berliner Kurier“ mit dem Titel:
„JOACHIM GAUCK – Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten“.

Berliner Kurier-Redakteur hatte – wie in solchen Fällen üblich und wie es auch mit weiteren Journalisten aus den Print-, Radio- und TV-Bereich geschehen ist – mit mir ein Treffen, in diesem Fall ein Vorgespräch für eine mögliche Berichterstattung.

In diesem Gespräch befragte der Redakteur mich expliziert zu meinen Schilderungen meiner Begegnungen mit Herrn Gauck. Mehrfach wurde dabei von ihm in unterschiedlicher Form die Frage gestellt, ob ich Herrn Gauck Sexismus vorwerfe, ob ich sexistisch belästigt worden sei. Mehrfach verneinte ich dies entschieden. Ich hatte das Gefühl, dass mein Gegenüber in Vertretung für den Berliner Kurier darauf aus war, unbedingt eine Sexismus-Vorwurf-Geschichte liefern zu können. Damit konnte und wollte ich nicht dienen.

Seltsam kam mir vor, dass der Berliner Kurier-Redakteur keine Notizen machte. Am Ende des Gespräches verblieben wir, dass mögliche Zitate aus einem Gedächtnisprotokoll mir zur Freigabe vorgelegt werden müssen. Diese hätten im Kern natürlich meine Erklärung zu dem Gauck-Treffen, wie sie übrigens auf Seite 10 meines Buches nachzulesen ist, beinhalten müssen.

Eine Rückmeldung gab es jedoch nicht, so ging ich davon aus, dass der Berliner Kurier nicht über das Buch berichten wird – oder sich aus dem Buch nach bestem Wissen und Gewissen, gemäß der gebotenen journalistischen Sorgfaltspflicht, bedienen wird.

Damit möchte ich feststellen:
Dem Berliner Kurier ist es gelungen, eine reißerische Geschichte in Umlauf zu bringen, indem

1 meine Einordnung der Begegnung im Buch einfach ignoriert wurde
2 meine Aussagen im persönlichen Gespräch mit dem „Berliner Kurier“-Redakteur,

dass ich eben keinen Vorwurf irgendwelcher Art gegen Herrn Gauck erhoben habe oder erheben werde, einfach nicht berücksichtigt wurden

Interessant ist auch, dass der von Herrn Gauck beauftragte Medienanwalt gegenüber der Presse zu (u.a.) folgender Bewertung kam:
„(…) Ebenso wirft sie ihm bei genauer Lektüre des Textes gerade nicht vor, sie unsittlich berührt zu haben.“

Dies ist im am selben Tag (28. Februar 2018) erschienen Artikel über mein Buch in der „Berliner Zeitung“ (auch online) nachlesbar. Interessant: Diese Passage in der Stellungnahme des Anwaltes lässt der „Berliner Kurier“ – ihnen lag diese ebenfalls vor – weg. Der Grund, ganz einfach: Diese Einschätzung des Gauck-Anwaltes hätte die falsche Schlagzeile des „Berliner Kurier“ ad absurdum geführt.

Die „Berliner Zeitung“ richtete den Interview-Focus ebenfalls zunächst auf die von mir im Buch geschilderte Gauck-Begegnung. Bemerkenswert, wie hier beim direkten Vergleich der Berichterstattungen zwischen „Berliner Kurier“ und
Berliner Zeitung“ unsaubere und saubere journalistische Arbeit deutlich werden:

Berliner Kurier“:
„JOACHIM GAUCK – Sexismus-Vorwürfe gegen ehemaligen Bundespräsidenten“

Berliner Zeitung“:
Zana Ramadani über #MeToo und Gauck – „Frauen können sich wehren“

Auch die Berliner Zeitung hat mich natürlich zur „Causa Gauck“ befragt. Meine Antworten, auch wenn sie jede reißerische Zeilen-Absicht zunichte machen mussten, wurden korrekt veröffentlicht:
Frau Ramadani, Sie beginnen Ihr Buch mit einer Szene aus dem Schloss Bellevue, in dem Sie eine Begegnung mit dem damaligen Bundespräsidenten beschreiben. Sie nennen Gauck einen „Gentleman“, aber auch einen „Grabscher“. Warum machen Sie das jetzt öffentlich?

Ich hätte damals direkt aus dem Schloss twittern können, wie das manche der Netz-Feministinnen und Politikerinnen machen: Schockstarre! Sexismus! Das habe ich aber nicht gemacht. Ich bin Gauck nicht böse, er wollte mich nicht diskriminieren. Ich habe ihm mit meiner Arbeit als ehemalige Femen-Aktivistin, die ihre Brüste in der Öffentlichkeit blankzieht, ja auch eine Steilvorlage geliefert.

Man kann Ihnen vorwerfen, den früheren Bundespräsidenten zu benutzen, um Ihr Buch besser zu verkaufen.
Ich habe das Beispiel aufgeschrieben, um zu zeigen, wie man auch anders mit Begegnungen mit Männern umgehen kann. Man muss nicht jeden Ton eines alten Mannes an den Pranger stellen. Was mit einer Falschbeschuldigung angerichtet werden kann, darüber schreibe ich natürlich ebenfalls in meinem Buch. Was aus einer Falsch-Nachricht werden kann, belegt dieser unsägliche Fall, der den Ursprung einfach nachvollziehbar in der Berichterstattung des „Berliner Kurier“ findet:

Ohne weitere Recherche, offensichtlich ohne Kenntnisse des Buchinhaltes, bedienten sich weitere Medien bundesweit, sogar in Österreich der falschen „Berliner Kurier“-Schlagzeile.

Die direkten Folgen: Ein Shitstorm gegen meine Person in den sozialen Medien.
Mögliche Folgen: Durch diese unsaubere journalistische Arbeit könnte auch meine Reputation als Frauenrechtlerin und Autorin Schaden genommen haben.

Nach mehreren Gesprächen musste der „Berliner Kurier“ schließlich am Freitag, 2. März 2018, einlenken:
Die Sexismus-Vorwurf-Schlagzeile wurde online geändert:
Joachim Gauck – Aktivistin bezeichnet ihn als „kleinen Grabscher“

Dies ist zwar nicht nett, allerdings gibt es wenigstens wieder, was ich bei meiner Begegnung mit Herrn Gauck empfunden habe – und dennoch daraus keinen Sexismus-Vorwurf gemacht habe.

Ich habe bewusst nicht von „Lügenpresse“, „Fake News“ geschrieben. Ich denke allerdings, dass es nachvollziehbar ist, wenn Leser, die nicht selten auch vorschnell als „Wutbürger“ verunglimpft werden, mit der Glaubwürdigkeit mancher Medien so ihre Probleme haben.

Nur ein Journalismus, der sich an seiner Sorgfaltspflicht hält, hat die Berechtigung, als Journalismus wahrgenommen und gewürdigt zu werden. Für alles andere gibt es andere Bezeichnungen. Wie wäre es mit: Kampagnen-Journalismus
#sexismus #europaverlag #gauck

HANNAH WETTIG: Das gute Kopftuch

Eine Frau, die ihr Kopftuch schwenkt, ist zum Symbol der derzeitigen Proteste im Iran geworden. Dabei stand ihre Aktion in einem anderen Zusammen­hang. Trotzdem ist es ein passendes Bild.

Die Frau steht auf einem Podest, vielleicht einem Stromkasten, an einer vielbefahrenen Straße in Teheran. Ihr weißes Kopftuch hat sie abgenommen und an einen Stock gehängt, das sie über den Autos hin und her schwenkt. So ist es in einem Video der Online-Kampagne »White Wednesdays« zu sehen, das am 28. Dezember in den so­zialen Medien gepostet wurde – einen Tag vor den ersten großen Protesten gegen steigende Preise und Sozialkürzungen in Mashhad, der zweitgrößten Stadt Irans.
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Die Frau aus dem Film befindet sich inzwischen als lilafarbenes Logo stilisiert auf zahlreichen Solidaritätsbekundungen und in Medienberichten zu der Protestwelle im Iran. Doch bei den Protesten seit Ende Dezember sind kaum Frauen zu sehen, sagen ­Beobachter. Auch auf den in sozialen Medien kursierenden Aufnahmen erkennt man vor allem junge Männer. Im Gegensatz zu den Protesten 2009 und 1999, als Frauen in großer Zahl demonstrierten, seien dies die »am wenigsten weiblichen Proteste der jüngeren Zeit,« sagte etwa Azadeh Moaveni, eine ehemalige Reporterin der New York Times, der US-Zeitschrift Newsweek.

Der Befund scheint plausibel. Während die Proteste 2009 maßgeblich von der iranischen Mittelschicht ausgingen, in der Frauen seit Jahrzehnten eine eher gleichberechtigte Rolle anstreben, gingen bei den derzeitigen Protesten zunächst Menschen auf die Straße, die nicht mehr genug zum ­Leben haben: Arbeitslose, Arbeiter und die untere Mittelschicht. Sie sind konservativer. Zwar gibt es auch in diesen Schichten inzwischen viele Frauen, die gegen ihre Unterdrückung aufbegehren, aber das Abstreifen des obli­gatorischen Kopftuches ist für sie weniger wichtig als für die Frauen der Mittelschicht. . . .

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REBECCA SOMMER: Berliner Flüchtlingshilfe alarmiert über das wahre Gesicht der Zuwanderung

Von Alexander Wallasch

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Die Treptow-Köpenicker „Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte“ spricht in einem offenen Brief sehr offen über die Probleme ihrer Arbeit, die sich auf eine Gruppe konzentriert: die nicht-säkularen Muslime, in ihren Flüchtlingsheimen die Mehrheit.

Der Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick hat einen eigenen Internetauftritt. Dort werden Besucher sehr freundlich und vielsprachig begrüßt: „Refugees Welcome! – Treptow-Köpenick sagt: Willkommen! Welcome, Benvenuto, Witamy, Добродошао, Dobrodošli, Bienvenida, welkom, Vítejte, Üdvözöljük, Hoşgeldin, Bienvenue, ترحيب, Добро пожаловать, Chào mừng các bạn …“

Aufgeführt sind dort auch neun Not- und Sammelunterkünfte für Zuwanderer. Nun ist Treptow-Köpenick nicht irgendein kleiner Berliner Wurmfortsatz, sondern ein Stadtteil mit in etwa so vielen Einwohnern wie Braunschweig oder fast zweimal Osnabrück. Eine Stadt in der Stadt quasi.

Für Berlin insgesamt ermittelte die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) schon 2016 eine massive Zunahme von Straftaten von Flüchtlingen. Die Zahl der Straftaten von zugewanderten Tatverdächtigen stieg um 25,3 Prozent auf 17.180 Fälle. Hier weit vorne im Ranking Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Selbst der Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer, der gerne um Relativierungen bemüht ist, musste gegenüber der Berliner Morgenpost eingestehen: „Berlin hat die Probleme in besonderer Form.“ Nun gibt es, wie in jeder Stadt mit vergleichbaren Einwohnerzahlen, auch in Treptow-Köpenick eine ganze Reihe ehrenamtlicher, teilweise von Stadt oder Bezirk geförderter Gruppen und Organisationen, die sich mit großem Engagement für Flüchtlinge und Zuwanderer einsetzen. Die Deutschkurse geben, Menschen im Alltag begleiten oder einfach nur Trost spenden, wo sie glauben, dort wäre welcher von Nöten.

Aktiv sind hier schon seit Beginn der Massenzuwanderung Bürger, Rentner, Berufstätige, Studenten und Schüler des Bezirks. Die Hilfeleistungen, die hier ohne Entlohnung angeboten wurden und werden, sind beachtlich – von Informationen über zahnmedizinische Versorgung für Flüchtlinge bis hin zu Infos über Jobangebote.

Aktuell berichteten einige – nennen wir sie: mindestens umstrittene – Portale, die Leiterin dieser Organisation, Rebecca Sommer, hätte entnervt aufgegeben und wolle nach Polen auswandern. Zum Anlass für diese Berichterstattung nahm man ein Interview, das Frau Sommer einer polnischen Zeitung gab und das sich durchaus kritisch mit dem Verhalten einiger Flüchtlinge in Deutschland befasste.

Von Flucht nach Polen allerdings sei nicht die Rede, wie die Arbeitsgruppe Flucht + Menschenrechte am vergangenen Dienstag auf ihrer Website öffentlich erklärte. Frau Sommer leite nach wie vor ehrenamtlich die Treptow-Köpenicker Organisation. Bemerkenswert ist hier allerdings ein offener Brief der Gruppe (Juli 2017), der unter der Richtigstellung verlinkt wurde.

Betroffen sind die Frauen

Der Brief richtet sich an alle ehrenamtlichen Helfer, soll aber wohl auch bewusst als Infopapier für jeden Bürger lesbar sein. Er beginnt mit der Information, dass „Anschläge, Messerattacken, Übergriffe auf Frauen“ in der Mehrzahl von meist jungen Männern mit muslimisch-arabischen Hintergrund begangen werden, die auch als Asylsuchende nach Europa kamen. Als ehrenamtliche Helfer müsse man sich mit dieser unangenehmen Tatsache auseinandersetzen. Hinzu kämen hier auch viele persönliche Erfahrungen, die man gemacht hätte. Nicht nur Gute, „sondern derart enttäuschende Erfahrungen, dass (viele Helfer) entmutigt das Handtuch warfen.“ Und man berichtet hier sehr offen, dass das „auch vielen anderen Freiwilligenorganisationen (…) so ergangen“ sei.

Die Helfer der Arbeitsgruppe hätten erlebt, dass Migranten, die lange und intensiv unterstützt wurden, die man sogar schon als Freunde empfunden hätte und die sich erfolgreich integriert zu haben schienen, letztendlich ein anderes Gesicht zeigten. „Darin wurde insbesondere eine frauenverachtende Haltung deutlich, aber auch eine ablehnende Haltung gegenüber ‚Ungläubigen’, die uns alarmiert.“

Die Erfahrungen der letzten Jahre – die persönlichen wie die politisch-gesellschaftlichen – hätten dazu geführt, dass die Gruppe Überzeugungen hinterfragen und über Bord werfen musste. „Wir mussten uns Dinge eingestehen, die uns nicht gefallen und die wir uns lange gescheut haben auszusprechen, da sie allzu leicht als rassistisch bezeichnet werden können.“ Aber man nahm die Herausforderung an. Insbesondere, so der offene Brief, wolle man sich zukünftig kritisch mit der Rolle des Islam in dieser Sache auseinandersetzen. Es seien nicht die Flüchtlinge, mit denen es Schwierigkeiten gibt. „Es ist mehrheitlich eine bestimmte Gruppe, nämlich jene, die dem islamischen Glauben auf eine nicht-säkulare Art anhängen. In unseren Flüchtlingsheimen ist das laut unseren Beobachtungen die Mehrheit.

“Freiraum statt Haramkultur“

Nicht nur die Leiterin selbst, auch einige Ehrenamtliche und Flüchtlinge engagieren sich mittlerweile in einer weiteren Gruppe, die sich selbsterklärend Freiraum statt Haramkultur“ nennt. Hier geht es auch darum, aufzuzeigen, wie frauenverachtend diese Haram-Kultur heute von Muslimen in Deutschland gelebt wird. Wörtlich heißt es in einer Online-Erklärung dieser Gruppe auch: „Als Spiegelbild dazu sehen wir die deutsche Gesellschaft, wo inzwischen die Kritik an frauenverachtender Ideologie allzu oft in die Nähe von rechtem Gedankengut gerückt wird. (…) Wer benennt, dass Frauen vom (politischen) Islam unterdrückt werden, muss fürchten, als rassistisch tituliert zu werden.“

Aber zurück zum offenen Brief. Zwar hätten aufgrund persönlicher negativer Erfahrungen viele Ehrenamtliche entmutigt das Handtuch geworfen, aber man werde mit der Arbeit und Hilfe weiter machen.

Wir wollen uns weiter einsetzen für die Menschen, die hier herkommen und daran mitarbeiten, dass eine Integration gelingen kann. Es gibt viele offene Baustellen, die angegangen werden müssen, wenn die Integration gelingen soll.“ Das ist aller Ehren wert. Integrationshilfe kann nicht verkehrt sein. Denn ohne sie wird es unweigerlich weiter zu Ghettoisierungen und Parallelgesellschaften kommen. Ob die ehrenamtliche Hilfe am Ende wirklich fruchtet, wissen natürlich auch diese Freiwilligen nicht. Aber sie wissen, dass es ohne ihr Engagement auch diese Chance nicht gibt.

Das wollen auch wir hier gerne unterstützen und teilen symbolisch und für unsere Berliner Leser eine Anfrage der Gruppe, die gerade einen Deutsch-Nachhilfelehrer sucht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Möglicherweise findet sich ja auch unter unseren Lesern jemand, der helfen mag in einer Flüchtlingshilfegruppe, die auf so bemerkenswert offene Art und Weise mit andernorts vielfach verdrängten oder einfach nicht thematisierten Problemen rund um so eine ehrenamtliche Hilfe umgeht.